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Eine Person baut von hinten gesehen ein Zelt auf einem ebenen Platz am Waldrand auf

Die erste Tour mit Zelt: Platz finden und Regeln kennen

Die erste Nacht im Zelt ist aufregend. Mit etwas Vorbereitung wird sie auch erholsam.

Wo zelten erlaubt ist

In Deutschland ist das Zelten außerhalb von Campingplätzen in den meisten Bundesländern verboten oder nur mit Erlaubnis des Grundstückseigentümers möglich. Eine gute Alternative sind Trekkingplätze, etwa im Pfälzerwald, in der Eifel oder im Schwarzwald: einfache Plätze im Wald, die man vorab bucht. Informiere dich vor jeder Tour, was in der Region gilt.

Einen guten Platz wählen

Such dir einen ebenen Platz ohne Senke, in der sich bei Regen Wasser sammelt. Schau nach oben, ob tote Äste über dem Platz hängen. Stell den Eingang so, dass der Wind nicht hineinbläst.

Den Aufbau zu Hause üben

Bau das Zelt einmal im Garten oder im Park auf, bevor du losgehst. So merkst du, welche Stange wohin gehört und ob alle Heringe dabei sind. Ein Kuppelzelt steht nach etwas Übung in zehn Minuten. Eine Zeltunterlage schützt den Boden vor Steinen und hält ihn länger dicht.

Wenn es regnet

Ein Tarp über dem Eingang schafft einen trockenen Platz zum Kochen und Sitzen. Pack das Zelt bei Regen nass ein und trockne es zu Hause vollständig, sonst schimmelt es.

Hinterlasse nichts

Nimm allen Müll wieder mit, auch Obstschalen. Lass den Platz so, wie du ihn vorgefunden hast, damit auch die nächsten dort gern zelten.