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Ein Lagerplatz in der Dämmerung mit einem kleinen Kocher und dem Licht einer Stirnlampe

Licht und Kochen unterwegs: Stirnlampe, Kocher, Kartusche

Ein warmes Essen am Abend und Licht im Zelt machen aus einer Übernachtung draußen ein Erlebnis. Die Ausrüstung dafür ist klein und leicht, wenn sie zusammenpasst.

Licht: Stirnlampe vor Taschenlampe

Eine Stirnlampe lässt beide Hände frei, zum Kochen, Aufbauen und Gehen. Für Abende am Lagerplatz reichen 200 bis 400 Lumen. Wer nachts unterwegs ist, braucht mehr Leuchtweite und greift zur Stirnlampe mit Akku. Achte auf ein Rotlicht: Es blendet andere nicht und erhält die Anpassung der Augen an die Dunkelheit.

Batterie oder Akku? Batterien bekommst du überall, ein Akku ist auf Dauer günstiger. Auf langen Touren ohne Strom ist die Stirnlampe mit Batterien die sichere Wahl.

Kochen: ein kleiner Gaskocher genügt

Für zwei Personen reicht ein kompakter Gaskocher, der auf eine Schraubkartusche gesetzt wird. Er kocht einen Liter Wasser in rund vier Minuten, genug für Nudeln oder ein Trockengericht und einen Tee.

Die Gaskartuschen enthalten ein Gemisch aus Butan und Propan. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sinkt die Leistung; nimm die Kartusche dann über Nacht mit in den Schlafsack, morgens brennt sie wieder kräftig.

Alles in einem Topf

Ein Kochset aus Titan wiegt wenig, und Kocher und Kartusche passen hinein. So nimmt die Küche im Rucksack kaum mehr Platz weg als eine Trinkflasche.

Sicherheit

Koche nie im geschlossenen Zelt: Es besteht Brandgefahr, und ein Kocher verbraucht Sauerstoff. Unter dem Vordach mit offenem Eingang geht es, besser ist ein Platz daneben. Und achte im Sommer auf Waldbrandwarnungen: Bei hoher Stufe ist offenes Feuer im Wald verboten, das gilt in vielen Regionen auch für Kocher.