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Ein Zelt bei Nacht von innen beleuchtet

Schlafsack und Isomatte: So bleibt die Nacht warm

Wer im Zelt friert, hat meist nicht am Schlafsack gespart, sondern an der Isomatte. Beide arbeiten zusammen.

Die Temperaturangaben

Schlafsäcke werden nach einer europäischen Norm geprüft. Auf dem Etikett stehen drei Werte: Komfort, Limit und Extrem. Maßgeblich für die Planung ist der Komfortwert, bei dem eine Person entspannt und ohne zu frieren schläft. Der Extremwert ist ein Notfallwert, kein Ziel.

Ein Daunenschlafsack ist bei gleicher Wärme leichter und kleiner. Ein Kunstfaserschlafsack wärmt auch, wenn er feucht wird, und lässt sich in der Maschine waschen.

Die Isomatte isoliert nach unten

Im Schlafsack drückst du die Füllung unter dir platt; sie wärmt dort kaum. Die Wärme nach unten kommt von der Isomatte. Ihre Isolation steht als R-Wert auf dem Etikett: Je höher, desto besser. Für Sommer reicht ein R-Wert um 2, für Frühjahr und Herbst sollten es 3 bis 4 sein.

Eine selbstaufblasende Isomatte ist bequem und robust. Eine Luftmatte ist dicker und leichter, kann aber durch einen Dorn undicht werden. Viele legen deshalb eine Schaumstoffmatte darunter: Sie schützt die Luftmatte und isoliert zusätzlich.

Kleine Tricks

Zieh vor dem Schlafen trockene Socken und eine Mütze an. Iss abends etwas Warmes, der Körper heizt dann länger. Und schüttle den Schlafsack nach dem Auspacken auf, damit die Füllung Luft bekommt und wärmt.