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Ein Wanderer von hinten mit Tagesrucksack auf einem Bergpfad

Den richtigen Tagesrucksack finden

Ein guter Tagesrucksack sitzt so, dass du ihn nach einer Stunde vergisst. Drei Dinge entscheiden darüber.

Das Volumen

Für kurze Touren im Sommer reichen 15 bis 20 Liter: Wasser, Brotzeit, eine Jacke. Wer ganztägig unterwegs ist oder im Frühjahr und Herbst mehr Kleidung braucht, ist mit 25 Litern gut bedient. Unser Tagesrucksack 25 l ist dafür der Allrounder. Für einen halben Tag genügt der leichtere Daypack 18 l.

Der Sitz

Der Rucksack sollte auf dem Rücken aufliegen, ohne an den Schultern zu ziehen. Ein Netzrücken hält Abstand und lässt Luft an den Rücken, das hilft an warmen Tagen. Ab etwa acht Kilogramm Gewicht nimmt ein Hüftgurt Last von den Schultern.

Wer längere Touren mit Übernachtung in der Hütte plant, braucht einen Rucksack mit einstellbarer Rückenlänge, etwa den Wanderrucksack 35 l.

Die Details

Seitentaschen für Trinkflaschen, ein Deckelfach für Kleinkram und Schlaufen für Stöcke machen den Alltag unterwegs leichter. Und wenn ein Schauer kommt, hält eine Regenhülle den Inhalt trocken. Sie passt auf Rucksäcke von 20 bis 40 Litern.

Anprobieren

Probiere einen Rucksack mit Gewicht an, nicht leer. Fülle ihn zu Hause mit dem, was du tragen willst, und geh eine Runde um den Block. Was dann drückt, drückt auch auf der Tour.